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Darkray
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Ungelesener Beitrag von Darkray »

<p class='spip' align='justify'>Auch diese Woche berichten wir vom Erscheinen der Version 1.87 und den damit verbundenen Änderungen. Außerdem erzählen wir euch von dem Start der neuen Animationskampagne "Die Rache des Drachens" und schließlich trefft ihr wieder den Kundschafter Yazdigerd, der eines der dunkelsten Geheimnisse Avalons entdeckt. </p>
<p class="spip" align='justify'> <b>Aktualisierung auf die Version 1.87</b><br> Die Aktualisierung der Version 1.87 von <i>Dark Age of Camelot</i> ist soweit reibungslos verlaufen. Ihr konntet somit bereits am späteren Mittwochnachmittag wieder spielen. Sicherlich habt ihr bei den ganzen Neuerungen einige Details bemerkt.<br> Auch, wenn das von euch benutzte persönliche Benutzerinterface nicht aktualisiert wurde, könnt ihr dennoch spielen. Wir möchten euch aber weiterhin empfehlen, eure Benutzeroberfläche zu aktualisieren, um alle neuen Funktionen - wie z.B. die neuen Icons - nutzen zu können. Auch kann es möglich sein, dass neue Fähigkeiten, die eure Spielcharaktere möglicherweise erhalten haben, nicht angezeigt werden, wenn ihr eine veraltete Benutzeroberfläche benutzt. Bei manchen Klassen ist es notwendig, dass sie mit ihrem Ausbilder sprechen, so z.B. jene Klassen, bei denen eine erzwungene Respezialisierung durchgeführt wurde, wodurch ihr auch eure Schnellstartleisten neu belegen und eure Spezialisierungspunkte neu vergeben müsst. Klassen, die dem neuen Autotrain - ohne Verlust von Spezialisierungspunkten bis Stufe 12 (es kostet 13 Spezialisierungspunkte, um Stufe 13 zu trainieren) unterliegen, müssen ebenfalls zu ihren Ausbildern gehen, um ihre Punkte neu zu vergeben. </p>
<p class="spip" align='justify'> In Midgard wurde die zweite Fähigkeit der Phoebus-Harfenhalskette verändert. Um diese Änderung auszugleichen, können jene Spielcharaktere, die das Artefakt bereits aktiviert hatten, es bei Eldjenamr in der Halle der Helden austauschen lassen gegen ein Symbol, welches einen Gegenwert von 10 Platin hat. Dieses ist bei jedem Händler einlösbar. Der Tausch bei Eldjenamr wird auch die Aktivierungsquest bei den entsprechenden Charakteren aus dem Questjournal löschen, sodass ihr die Artefaktbegegnung erneut durchführen und alle drei Schriftrollen sammeln müsst, um das Artefakt erneut aktivieren zu können. </p>
<p class="spip" align='justify'> Wie euch sicherlich bereits aufgefallen ist, ist mit der Version 1.87 auch die neue Animationskampagne von EA Mythic "Die Rache des Drachens" gestartet. Wie der Name es vermuten lässt, haben hier die Drachen ihre Flügel mit im Spiel. Ihr werdet die Gründe für ihr Handeln erfahren und Gelegenheit haben, an einer Quest teilzunehmen, die einige Monate andauern wird. Nach und nach wird der Event einige Änderungen hervorrufen, die ihr im Spiel sehen werdet und über die in Nachrichtenmeldungen oder den Freitagnachrichten berichtet wird. Dies wird voraussichtlich alle paar Wochen der Fall sein, sodass es kein Problem darstellt, wenn ihr für einige Tage die Webseite nicht lest oder keine Zeit findet, ins Spiel einzuloggen. </p>
<p class="spip" align='justify'> <b>Dark Age of Camelot will Dich</b><br> Derzeit suchen wir noch immer nach einem englischsprechenden Community Manager für <i>Dark Age of Camelot</i>. Wir freuen uns daher sehr über Bewerbungen von Leuten, die über sehr gutes Wissen über das Spiel verfügen und schnell verfügbar sind und unser Team gerne vergrößern würden!<br> http://news-daoc.goa.com/emplois.php?id_article=3110 </p>
<p class="spip" align='justify'> <b>Der Fluch von Caer Caddug</b> </p>
<p class="spip" align='justify'> <i>"Haltet Euch fern von Caer Caddug, oder Ihr werdet verflucht sein!"</i> Es war keine Bedrohung, die Augebert da ausgesprochen hatte; es war eine Warnung. Der Wächter von Wearyall hatte seinen Helm abgenommen und nahm dem enthusiastischen Yazdigerd mit einem ernsten Blick seine Begeisterung. <i>"Glaubt nicht, dass der Rest einfacher wird, nur weil wir viele Drakoras getötet haben. Wie Ihr wissen solltet, hätten wir Avalon sonst bereits vor langer Zeit zurückerobert!"</i> </p>
<p class="spip" align='justify'> Yazdigerd dachte an die Abenteuer zurück, die er erlebt hatte, seit er auf der Apfelinsel angekommen war. Die Legenden, die sich um dieses Stück Land ranken, hatten ihn bereits vor seiner Ankunft in Albion fasziniert. Auch wenn er sich noch nicht bereit dafür fühlte, sich den Truppen anzuschließen, die an den Grenzen kämpften, so empfand er diese Insel dennoch mehr und mehr als seine Heimat und wollte für dessen Befreiung kämpfen. Er hatte Lager der Drakora heimgesucht und die Obstgärten der untoten Sammler und Säher gereinigt, die die Apfel aufsammelten und deren Samen in die Erde pflanzten, um die spukenden Apfelbäume als bösartige Parodien der Bäume wachsen zu lassen. Die drakorischen Streitkräfte, die sich an den Wällen vor der Hauptstadt der Insel versammelt hatten, hatten ihn davon abgehalten, die Stadt zu betreten, und so war er in Wearyall gestrandet. Es war ein Dorf ohne Wälle oder Palisaden, und nur wenige Wachen sorgten für die Sicherheit dieses Ortes. Offenbar war die Gefahr hier nicht so groß oder die Drakoras doch nicht so mächtig, wie sie schienen; sonst hätten sie den Avaloniern wohl kaum ein letztes Stück Land als Rückzug so nahe ihres Hauptsitzes gelassen… </p>
<p class="spip" align='justify'> <i>"Also bitte, bei allem, was ich gesehen habe, seit ich hier her kam, kann nur eine zu geringe Stärke erklären, warum die Zurückeroberung noch nicht abgeschlossen werden konnte. Drakoras sind eine leichte Beute, sie sind primitiv und ihre Magier schwach. Sie trauen sich nicht einmal, Euer Dorf anzugreifen und bleiben lieber in der Stadt; sie sind ängstlich."</i> </p>
<p class="spip" align='justify'> <i>"Ihr irrt Euch"</i>, antwortete die Wache. <i>"Ihr lasst euch von der Ruhe dieses Dorfes täuschen. Auch wenn die Magie auf der Insel schwächer geworden ist, so ist sie an manchen Orten noch immer stark. Seht Ihr den Hügel dort über der Stadt und den Steinkreis, der den alten Baum auf seiner Spitze umrundet? An dieser Stelle ist Ceridwen am mächtigsten, die Priesterin und ihre Anhänger betreten diesen Ort abwechselnd, sodass kein Feind den Hügel oder das Dorf betreten kann. Doch dies ist unglücklicherweise die Ausnahme. Eine andere Art der Magie hat möglicherweise an einem anderen Ort Fuß gefasst, so wie es in Caer Caddug geschehen ist. Doch wenn ich Euch nicht überzeugen konnte, geht zu Brishene, sie wird es Euch erklären."</i> </p>
<p class="spip" align='justify'> Die wenigen Einwohner Wearyalls, die mit Yazdigerd über Caer Caddug gesprochen hatten, hatten dies voller Angst getan. Und auch wenn er dennoch neugierig genug war, um sich diese letzte Festung anzusehen, die während der drakorischen Invasion vom Gegner eingenommen worden war, so ließ ihn seine Vernunft das Vorhaben zunächst mit der Inconnufrau besprechen, die der Wächter ihm genannt hatte. Sie war von Arawn selbst geschickt worden und wusste mehr über die Gefahren, die sich dort verbargen. </p>
<p class="spip" align='justify'> <i>"Viele kennen die Geschichte Caddugs, einem jungen und feurigen Bretonen, der Avalon erreichte, als die Avalonier das Volk Albions um Hilfe baten. Durch einen Überraschungsangriff übernahmen die Drakora die Hauptstadt und töteten alles in der Umgebung. Wir wissen bis heute nicht, wie es ihnen gelang, sich Zugang zu verschaffen, doch ihre Ausbreitung schien damit ein Ende gefunden zu haben. Sie konnten nicht die komplette Insel übernehmen, denn andere Mächte wie die Orks und die Lammia blockierten ihre Bemühungen, und es schien ihr wichtigstes Ziel zu sein, die Hauptstadt einzunehmen und zu halten. Caddug begann, eine Festung im Osten Avalons zu verstärken und auszubauen, die er als Startpunkt für eine Gegenoffensive auserkoren hatte. Viele Avalonier schlossen sich ihm an, da die Unehre, in die sie gefallen waren, unerträglich für sie war.<br> Eines Nachts öffneten sich die Tore Avalons und eine Welle Drakora ergoss sich über die Festung und stürmte sie. Die Verteidiger hielten ihr eine Nacht und einen Tag stand. Doch ihre Reihen wurden dünner und Caddug wusste, dass sie die Festung nicht noch eine weitere Nacht würden halten können. Als er sich zurückgezogen hatte, um über alles nachzudenken und sich ein wenig zu erholen, kam eine beeindruckende Frau, die er nie zuvor gesehen hatte, zu ihm und sprach ihn an. Sie erklärte ihm, dass sie eine Zauberin sei und lud ihn ein, an einigen Ritualen teil zu nehmen, die ihn - ihren Worten nach - dazu ermöglichen würden, alle Leute in der Festung zu retten. Er war zu müde, als dass er misstrauisch geworden wäre, und akzeptierte, dass er zusammen mit seinem Berater Belias einen leblosen Drakora, den die Frau mitgebracht hatte, zu opfern. Doch als er mit seiner Klinge in den Drakora hinab fuhr, erkannte er die Täuschung. Durch eine Art magischer Illusion hatte ein Anhänger Ceridwens das Aussehen eines Drakora angenommen. Doch es war bereits zu spät. Nun war die Magie den Verteidigern keine Hilfe mehr. Die Drakora zogen sich zurück. Doch alle Verteidiger, die noch auf den Beinen waren, als sie das grausame Gelächter der Zauberin durch die Luft hallen hörten, starben. Sie befohl dann allen Soldaten, Reitern, Rittern, Priestern und Wachen Caer Caddugs sich zu ordnen und eine Art Leben in der Festung aufrecht zu erhalten, und als Geister, Skelette und Zombies gingen sie fortan ihrer Arbeit nach, wie sie es auch in ihrem Leben getan hatten. <br> Caddug und seine Männer waren fortan zu ewigem Leben verdammt, vergessen vom Tode, und nichts konnte unternommen werden, um sie ihrem Schicksal zu entreißen.<br> Dadurch hatte Morgana sich Arawn widersetzt. Indem sie dem Herrn der Unterwelt diese Seelen gestohlen hatte, war sie zu weit gegangen. Arawn musste darauf reagieren. Überraschenderweise erschien der Inconnu und schlug ein Bündnis zwischen dem Herrn der Unterwelt und Albion vor. Dies ist die Geschichte von Caer Caddug und jeder, der in den Mauern der Festung stirbt, läuft Gefahr, durch die boshafte Magie Morganas verflucht zu werden. Wenn Ihr nicht zu ihrem Diener werden wollt, haltet Ihr Euch besser fern von dieser Festung."</i> </p>
<p class="spip" align='justify'> Yazdigerd hatte den Erzählungen der Inconnufrau schweigend zugehört und als sie endete, bedankte er sich. Doch seine Neugier war zu groß und so entschied er, die Festung aufzusuchen und dabei zu versuchen, einen Kampf mit ihren Verteidigern zu umgehen. Es war nicht schwer, des nachts die Festungsmauern zu erklettern. Er verbarg sich im Schatten und beobachtete, wie die Untoten kamen und gingen, wie sie arbeiteten, Handel trieben und Schulden beglichen. Leider brachen die scharfen Augen (oder vielleicht ein sechster Sinn) eines Handwerkergeistes sein Glück. Soldaten und Wachen stürzten sich auf ihn und er fiel unter ihrem Gewicht. Als er ohnmächtig war, zogen ihn viele Hände hoch in einen Turm, wo eine seltsame Zeremonie ihren Lauf nahm. Er hörte die Stimme einer Frau in seinen Gedanken widerhallen: <i>"Ich werde dich dem Tode entreißen und du wirst mein Diener sein."</i> Zum ersten Mal in seinem Leben bekam Yazdigerd Angst. Er wusste nicht, ob er gestorben war, als er gegen die Untoten gekämpft hatte. Doch er hörte noch eine weitere Stimme und plötzlich erblickte er ein helles Licht. <i>"Möchtest du dich erheben und das Licht wieder sehen?" "Ja!"</i> rief er verzweifelt. Wenige Momente später kam er wieder zu sich. Er fühlte sich sehr schwach. Um ihn herum sah er eine Gruppe Abenteurer, die den Untoten zu ihrer wahrhaftigen letzten Ruhe verhielfen. Neben ihm stand ein Kleriker. <i>"Das war knapp, mein Freund! Hätten wir nicht eingegriffen, wärt Ihr nun auch ein Zombie und würdet diesen verfluchten Ort heimsuchen. Ihr müsst wahrlich verrückt sein, wenn Ihr diesen Ort alleine aufsucht. Glücklicherweise hat mir die Macht des Lichtes die Möglichkeit verliehen, Euch wieder zurück ins Leben zu holen."</i> </p>
<p class="spip" align='justify'> Yazdigerd bedankte sich bei seinen Rettern und schloss sich ihnen an. Er sammelte seine Kräfte und dachte über all das nach, was ihm widerfahren war. Es schien, als wäre dies alles nur ein Spiel der Magie und der Götter; die Soldaten und Späher waren nur hier, um den Magier und die Priesterin zu beschützen, die das Wissen und die Macht besaßen. Plötzlich bekam Yazdigerd Zweifel an seinem Beruf. Er fragte sich, ob es nicht vielleicht besser wäre, die magischen Künste zu studieren, um die Welt, in der er lebte, besser verstehen zu können. Doch diese Zweifel verschwanden rasch wieder aus seinen Gedanken, als seine neuen Kameraden mit ihm neuen Abenteuern entgegen schritten. </p>
<p class="spip" align='justify'> Bis nächsten Freitag! Bis dahin wünschen wir euch viel Freude und Unterhaltung im Spiel. Viel Spaß mit den neuen Features und Inhalt!</p>
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Es gibt nur 2 Dinge, die unendlich sind: Das Universum und die menschliche Dummheit. Allerdings bin ich mir beim Universum nicht so sicher
--- Albert Einstein ---


Irre explodieren nicht, wenn das Sonnenlicht sie trifft, ganz egal wie irre sie sind!
Wer glaubt, dass ein Abteilungsleiter eine Abteilung leitet, glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.
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